Website-Relaunch im B2B: So finden Sie die passende Agentur

Inhaltsverzeichnis

Ein Website-Relaunch beginnt oft mit einem einfachen Eindruck: Die Website ist in die Jahre gekommen. Das Design wirkt nicht mehr zeitgemäß, Inhalte sind schwer auffindbar, Anfragen bleiben aus oder das CMS verursacht mehr Arbeit als Nutzen.

Gerade im B2B steckt dahinter selten nur ein Designproblem. Viele Unternehmenswebsites sind über Jahre gewachsen: Neue Produkte, Geschäftsbereiche, Sprachen, Downloads, Landingpages und technische Systeme kamen nach und nach hinzu. Was fehlt, ist häufig eine klare Struktur, die diese Inhalte sinnvoll zusammenführt.

Für B2B-Unternehmen – etwa aus Industrie, Produktion, Bau oder Technik – wird ein Relaunch damit schnell zum komplexen Projekt. Neben der Gestaltung geht es um Verständlichkeit, Sichtbarkeit, Nutzerführung, technische Stabilität, interne Pflege und qualifizierte Kontakte.

Die passende Agentur ist daher nicht automatisch jene mit dem schönsten Pitch. Entscheidend ist, ob sie die Website als Teil von B2B-Marketing, Vertrieb, Content, SEO/GEO und Technik versteht.

 

Das Wichtigste in Kürze: Welche Relaunch-Agentur passt zu Ihrem Projekt?

 

  • Eine gute Relaunch-Agentur klärt zunächst Ziele, Zielgruppen, Inhalte und technische Anforderungen. Bei großen, historisch gewachsenen Websites analysiert sie zusätzlich bestehende Sichtbarkeit, funktionierende Seiten und relevante Conversion-Pfade.
  • UX, Content, SEO/GEO und Technik sollten gemeinsam geplant werden. Sonst sieht die Website zwar neu aus, löst aber die bestehenden Probleme nicht.
  • Ein seriöses Angebot macht transparent, welche Leistungen enthalten sind, von welchen Annahmen die Kalkulation ausgeht und was nicht zum Projekt gehört.
  • Referenzen sollten nicht nur optisch überzeugen. Aussagekräftiger sind Ausgangslage, Projektumfang, Vorgehen, Ergebnisse und die Betreuung nach dem Launch.
  • Warnsignale sind unrealistische Timings, unklare Zuständigkeiten, eine fehlende SEO-Migration und ein Projektfokus, der fast ausschließlich auf dem Design liegt.

 

Warum ein Website-Relaunch im B2B besonders anspruchsvoll ist

 

B2B-Websites müssen komplexe Produkte und Leistungen verständlich machen, fachliche Informationen bereitstellen und Vertrauen aufbauen. Gleichzeitig richten sie sich meist nicht an eine einzelne Person. Geschäftsführung, Einkauf, Technik, Produktion, Marketing und Vertrieb haben unterschiedliche Fragen und Informationsbedürfnisse.

Eine gute Website bietet deshalb mehrere Einstiegsmöglichkeiten: einen schnellen Überblick für Entscheider:innen, technische Details für Fachabteilungen sowie Referenzen, Downloads und konkrete Kontaktmöglichkeiten für weiterführende Gespräche.

Anders als bei vielen B2C-Angeboten führt der Weg selten direkt zum Kauf. Die Website muss den nächsten sinnvollen Schritt vorbereiten – etwa eine Anfrage, ein Beratungsgespräch, einen Download, eine Webinar-Anmeldung oder die Kontaktaufnahme mit dem Vertrieb.

 

Vor der Agentursuche: Was soll der Relaunch leisten?

 

Bevor Sie Agenturen vergleichen, sollten Sie intern klären, welche Aufgabe die neue Website erfüllen soll. Ohne diese Grundlage kalkuliert jede Agentur ein anderes Projekt. Dann vergleichen Sie keine Angebote, sondern unterschiedliche Interpretationen.

Klären Sie vorab:

  • Soll eine historisch gewachsene Struktur vereinfacht werden?
  • Soll ein neues CMS oder eine bessere technische Basis geschaffen werden?
  • Wo soll die Website mehr qualifizierte Anfragen bringen?
  • Soll die Sichtbarkeit bei Suchmaschinen und in KI-gestützten Suchsystemen verbessert werden?
  • Müssen mehrere Sprachen, Märkte oder Länder berücksichtigt werden?
  • Wie könnte die Website Vertrieb, Recruiting, Service oder Kampagnen besser unterstützen?

Diese Antworten bestimmen Umfang, Budget, Zeitplan und benötigte Ressourcen. Ein visueller Refresh ist ein anderes Projekt als ein Relaunch mit Content-Audit, neuer Informationsarchitektur, SEO-Migration, Mehrsprachigkeit, Tracking-Konzept und technischer Neuentwicklung.

Gerade bei großen B2B-Websites sollte außerdem geklärt werden, welche Seiten Sichtbarkeit oder Anfragen bringen, welche Inhalte der Vertrieb benötigt und was veraltet, doppelt oder nicht mehr relevant ist. Erst diese Bestandsaufnahme zeigt, welche Inhalte übernommen, überarbeitet, zusammengeführt oder neu erstellt werden müssen.

 

Woran erkennt man eine gute B2B-Relaunch-Agentur?

 

Eine passende Agentur erkennt man weniger an großen Versprechen als an den Fragen, die sie stellt. Wenn eine Agentur nach zehn Minuten schon weiß, wie die neue Website aussehen soll, wurde wahrscheinlich zu wenig gefragt.

Eine gute Agentur will verstehen:

  • warum der Relaunch notwendig ist
  • welche Zielgruppen und Entscheidungsrollen wichtig sind
  • welche Inhalte heute funktionieren
  • welche technischen Anforderungen bestehen
  • welche SEO-Risiken berücksichtigt werden müssen
  • welche internen Ressourcen verfügbar sind
  • wie Erfolg nach dem Launch gemessen werden kann

Das ist entscheidend, denn Relaunch-Projekte geraten häufig durch unklare Ziele, unterschätzte interne Aufwände, fehlende Inhalte oder eine unzureichende Projektsteuerung ins Stocken. Eine erfahrene Agentur spricht diese Punkte früh an und klärt, welche Aufgaben beim Unternehmen und welche bei externen Partnern liegen.

Für B2B-Unternehmen ist außerdem wichtig, dass die Agentur mit komplexen Inhalten umgehen kann. Maschinen, Anlagen, technische Dienstleistungen, Softwarelösungen, Bauprodukte oder industrielle Services brauchen eine andere Kommunikation als einfache Konsumprodukte. Es reicht nicht, Produktvorteile hübsch zu verpacken. Die Website muss verständlich machen, welches Problem gelöst wird, für wen die Lösung relevant ist und warum das Unternehmen der passende Partner ist.

 

Warum Content, SEO und GEO nicht erst nach dem Design kommen dürfen

 

Viele Relaunches beginnen mit Layouts. Das ist verständlich, aber riskant. Denn Struktur, Inhalte und Suchintention entscheiden wesentlich darüber, ob eine Website später funktioniert.

Wenn Content erst nach dem Design kommt, passiert oft Folgendes: Texte werden in vorgefertigte Module gepresst. Wichtige Inhalte finden keinen Platz. SEO-relevante Seiten werden gestrichen. Neue Seiten sehen gut aus, beantworten aber nicht die Fragen der Zielgruppe.

Besser ist es, Content, SEO und UX von Beginn an gemeinsam zu planen. Bei B2B-Websites betrifft das vor allem:

  • Seitenstruktur und Navigation
  • Leistungs-, Branchen- und Anwendungsseiten
  • Keyword- und Themenmapping
  • interne Verlinkung
  • FAQs und Entscheidungsfragen
  • Call-to-Actions entlang der Customer Journey
  • Downloads, Whitepaper, Webinare oder Kontaktpunkte

GEO erweitert diese Planung um die Frage, ob Inhalte auch von KI-gestützten Such- und Antwortsystemen eindeutig verstanden und eingeordnet werden können. Dafür braucht es keine künstlich aufgeblähten Texte, sondern klare Strukturen, konkrete Antworten, nachvollziehbare Expertise und belastbare Informationen.

SEO bleibt dabei die Grundlage. Suchintentionen, Seitenstruktur, interne Verlinkung, Indexierbarkeit und technische Qualität sind weiterhin entscheidend. GEO ergänzt diese Arbeit um eine stärkere Kontextualisierung: Für wen ist ein Angebot relevant, welches Problem löst es und wodurch lässt sich seine Eignung begründen?

Bei B2IMPACT betrachten wir Website-Relaunches deshalb als gemeinsames Projekt von Content, SEO/GEO, Nutzerführung, Technik, Tracking und Vertrieb. Ziel ist eine Website, die nicht nur moderner aussieht, sondern Leistungen verständlich vermittelt, relevante Sichtbarkeit aufbaut und passende Kontakte unterstützt.

 

Was bei großen B2B-Websites besonders wichtig ist

 

Je größer und älter eine Website ist, desto wichtiger wird die Analyse vor dem Relaunch. Denn gewachsene Websites enthalten oft wertvolle Inhalte – aber auch viele Altlasten.

Typische Probleme sind:

  • uneinheitliche Begriffe für Produkte, Leistungen oder Branchen
  • doppelte oder veraltete Inhalte
  • unklare Navigationslogik
  • nicht mehr gepflegte News, Downloads oder Landingpages
  • wichtige SEO-Seiten ohne klare Conversion-Führung
  • technische Altlasten im CMS
  • Sprachversionen mit unterschiedlicher Qualität

Eine Agentur sollte solche Inhalte nicht pauschal löschen oder zusammenführen. Auch unscheinbare Seiten können relevanten Traffic bringen, während ältere Downloads weiterhin vom Vertrieb genutzt werden. Andere Inhalte sind fachlich wertvoll, aber schlecht strukturiert oder mehrfach vorhanden.

Deshalb braucht es vor dem Relaunch klare Entscheidungen: Was bleibt, was wird überarbeitet, was lässt sich zusammenführen und was fehlt noch? Bei umfangreichen Websites ist diese inhaltliche und strukturelle Klärung ein wesentlicher Teil des Projekts – und häufig aufwendiger als zunächst angenommen.

 

Technik, Migration und Barrierefreiheit: Nicht erst kurz vor dem Launch prüfen

 

Die technische Umsetzung entscheidet darüber, ob eine Website stabil, schnell, sicher und pflegbar bleibt. Das gilt besonders bei mehrsprachigen Websites, komplexen Formularen, Downloadbereichen, Schnittstellen oder Tracking-Setups.

Eine passende Agentur sollte technische Fragen früh klären:

  • Welches CMS passt zum Unternehmen und zu den internen Ressourcen?
  • Wie werden Rollen, Rechte und Pflegeprozesse abgebildet?
  • Welche Schnittstellen, Formulare oder externen Systeme sind relevant?
  • Wie werden Performance, Sicherheit und Updates berücksichtigt?
  • Wie wird das Tracking sauber eingerichtet?
  • Welche Anforderungen gibt es bei Datenschutz und Consent?
  • Wie wird Barrierefreiheit mitgedacht?

Besonders kritisch ist die SEO-Migration. Wenn URLs geändert, Seiten zusammengeführt oder Inhalte gelöscht werden, braucht es ein klares Konzept. Dazu gehören URL-Mapping, Weiterleitungen, interne Links, Meta-Daten, XML-Sitemap, Indexierungsprüfung und Monitoring nach dem Launch.

Für kleine Websites ist das überschaubar. Für große B2B-Websites mit Produktbereichen, Branchenrubriken, News, Downloads und Sprachversionen kann eine unsaubere Migration aber spürbare Sichtbarkeitsverluste verursachen.

Auch digitale Barrierefreiheit sollte früh berücksichtigt werden. Das österreichische Barrierefreiheitsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 für bestimmte Produkte und Dienstleistungen, darunter Angebote des elektronischen Geschäftsverkehrs. Nicht jede B2B-Website fällt automatisch in seinen Anwendungsbereich. Ob konkrete gesetzliche Pflichten bestehen, hängt unter anderem von der angebotenen Dienstleistung und der Funktion der Website ab und sollte im jeweiligen Projekt geprüft werden. Das Sozialministerium erläutert den Geltungsbereich und bestehende Ausnahmen.

Unabhängig von der gesetzlichen Verpflichtung verbessern klare Strukturen, verständliche Linktexte, Alternativtexte, ausreichende Kontraste und zugängliche Formulare die Nutzbarkeit. Werden diese Anforderungen bereits im Relaunch berücksichtigt, lassen sich spätere und häufig aufwendigere Anpassungen vermeiden.

 

Wie Sie Agentur-Referenzen richtig beurteilen

 

Referenzen sind hilfreich, aber sie werden oft falsch bewertet. Eine schöne Website sagt noch wenig darüber aus, ob die Agentur ein komplexes Relaunch-Projekt sauber geführt hat. Fragen Sie genauer nach:

  • Was war die Ausgangslage?
  • Was war der konkrete Auftrag?
  • Welche Leistungen hat die Agentur wirklich übernommen?
  • Gab es Content, SEO, Migration und technische Konzeption?
  • War die Website mehrsprachig oder mit Systemen verbunden?
  • Welche Ergebnisse wurden erreicht?
  • Wie wurde nach dem Launch weitergearbeitet?

Achten Sie darauf, ob die Referenzen aus ähnlich anspruchsvollen Umfeldern kommen. Eine kleine Kampagnenseite ist kein Beleg dafür, dass eine Agentur eine große Unternehmenswebsite mit mehreren Sprachen, Produktbereichen und gewachsenen Inhalten steuern kann. Projekte aus Industrie, Produktion, technischen Dienstleistungen, Bau, Anlagenbau oder spezialisierten Bereichen zeigen eher, ob eine Agentur komplexe Leistungen versteht und sinnvoll aufbereiten kann.

Gute Referenzen zeigen nicht nur das Ergebnis. Sie zeigen, wie die Agentur gedacht, priorisiert, koordiniert und umgesetzt hat.

 

Was ein gutes Relaunch-Angebot enthalten sollte

 

Ein gutes Angebot ist nicht nur eine Zahl am Ende. Es zeigt, ob die Agentur das Projekt verstanden hat. Achten Sie besonders auf diese Punkte:

BestandteilWarum er wichtig ist
ProjektverständnisZeigt, ob Ziele, Ausgangslage und Herausforderungen verstanden wurden
LeistungsumfangMacht deutlich, welche Leistungen enthalten sind und welche nicht
ProjektphasenGibt Orientierung zu Ablauf, Entscheidungen und Timing
Team und RollenZeigt, wer Strategie, Content, Design, Technik und Projektleitung übernimmt
Annahmen und AbgrenzungenVerhindert Missverständnisse und ungeplante Zusatzkosten
SEO- und MigrationskonzeptSchützt bestehende Sichtbarkeit und wichtige Landingpages
Support nach dem LaunchKlärt Stabilisierung, Monitoring und mögliche Weiterentwicklung

Nicht jeder Punkt muss als eigene Position ausgewiesen sein. Entscheidend ist, dass Leistungsumfang, Verantwortlichkeiten und Annahmen nachvollziehbar beschrieben sind. Andernfalls lassen sich Angebote nur schwer vergleichen – und notwendige Arbeiten an Content, Technik, SEO oder Tracking tauchen womöglich erst während der Umsetzung als Zusatzaufwand auf.

 

Fragen für das Agenturgespräch

 

Ein Agenturgespräch sollte nicht nur zeigen, ob die Zusammenarbeit sympathisch wirkt. Es sollte klären, ob die Agentur das Projekt fachlich tragen kann.

Diese Fragen helfen bei der Auswahl:

  1. Wie gehen Sie bei einem B2B-Website-Relaunch strategisch vor?
  2. Wie prüfen Sie bestehende Inhalte, Rankings und Seitenstruktur?
  3. Wie gehen Sie mit historisch gewachsenen Websites um?
  4. Wie verhindern Sie SEO-Verluste beim Relaunch?
  5. Wie berücksichtigen Sie Content, UX, SEO und GEO?
  6. Wer arbeitet konkret am Projekt und wer übernimmt die Projektleitung?
  7. Wie messen Sie den Erfolg nach dem Launch?

Mit einer strukturierten Briefing-Checkliste können Sie Ziele, Inhalte, technische Anforderungen, Zuständigkeiten und offene Fragen vor dem Agenturgespräch klären. Dadurch werden Angebote besser vergleichbar und typische Relaunch-Risiken früher sichtbar.

 

Warnsignale bei der Agenturauswahl

 

Nicht jede Webagentur ist automatisch die richtige Partnerin für einen komplexen B2B-Relaunch. Vorsicht ist angebracht, wenn:

  • ein fixer Preis genannt wird, bevor Ziele und Umfang geklärt sind
  • die Kalkulation nicht nachvollziehbar ist
  • fast nur über Design gesprochen wird
  • bestehende Inhalte nicht analysiert werden
  • SEO-Migration nicht erwähnt wird
  • Tracking, Datenschutz, Performance oder Barrierefreiheit kein Thema sind
  • das tatsächliche Projektteam unklar bleibt

Klären Sie außerdem, wer die Website nach dem Go-live kontrolliert und weiterbetreut. Hosting, Wartung, technische Betreuung, Content-Pflege oder SEO-Monitoring müssen nicht automatisch Teil des Relaunch-Angebots sein. In den ersten Wochen sollte jedoch geprüft werden, ob Weiterleitungen funktionieren, wichtige Seiten indexiert werden, Nutzer:innen die vorgesehenen Wege finden und Conversions korrekt erfasst werden. Umfang und Zuständigkeit dieser Stabilisierungsphase sollten vor dem Launch feststehen.

 

Agenturen fair vergleichen: Eine einfache Bewertungsmatrix

 

Eine Bewertungsmatrix ergänzt Bauchgefühl und Preisvergleich um nachvollziehbare Kriterien. Die Gewichtung muss zum jeweiligen Projekt passen. Bei einem umfangreichen B2B-Relaunch könnte sie beispielsweise so aussehen:

KriteriumGewichtung
Strategisches Verständnis25 %
B2B- und Branchenverständnis15 %
UX, Content, SEO und GEO20 %
Technische Qualität und Migration15 %
Projektmanagement und Team15 %
Preis10 %

Ein niedriger Preis ist nur dann ein Vorteil, wenn die angebotenen Leistungen vergleichbar sind. Fehlen Content-Arbeit, Weiterleitungen, Tracking oder technische Anforderungen, wird der zunächst günstigere Relaunch später schnell teurer.

 

Wann ein Audit sinnvoller ist als sofort ein Relaunch-Angebot

 

Nicht immer lässt sich vorab seriös beurteilen, ob eine gezielte Optimierung ausreicht oder ein vollständiger Relaunch notwendig ist. In solchen Fällen schafft ein Website-Audit zuerst eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Ein Audit kann klären:

  • welche Seiten heute Sichtbarkeit oder Anfragen bringen
  • welche Inhalte fehlen, doppelt oder veraltet sind
  • wo technische oder strukturelle Probleme bestehen
  • welche Zielgruppen bisher nicht ausreichend abgeholt werden
  • welche Maßnahmen Priorität haben und welcher Aufwand realistisch ist
  • ob eine Optimierung genügt oder ein Relaunch sinnvoller ist

B2IMPACT nutzt das Audit als möglichen Einstieg in die weitere Umsetzung. Auf Basis der Ergebnisse lassen sich Struktur, Content, SEO/GEO, technische Anforderungen und Projektumfang fundierter planen. Entsteht daraus ein Relaunch, begleiten wir auf Wunsch auch Konzeption, Content-Erstellung, SEO/GEO, Projektkoordination und Weiterentwicklung.

 

>>B2B-Website erstellen lassen und optimieren<<

 

Fazit: Die passende Relaunch-Agentur schafft zuerst Klarheit

 

Die passende Agentur beginnt nicht mit fertigen Designideen, sondern mit den richtigen Fragen. Sie analysiert Ausgangslage, Ziele, Inhalte, bestehende Sichtbarkeit, technische Anforderungen und interne Ressourcen. Erst danach lässt sich beurteilen, welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Wenn Sie einen Website-Relaunch planen und den notwendigen Umfang noch nicht einschätzen können, unterstützen wir Sie bei der Standortbestimmung und Planung. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Ihre Website heute steht und welche nächsten Schritte für Ihr B2B-Unternehmen sinnvoll sind: Unverbindliches Erstgespräch anfragen

 

Häufige Fragen zur Auswahl einer Website-Relaunch-Agentur

 

Welche Agentur ist die beste für einen Website-Relaunch?

Die beste Agentur für einen Website-Relaunch gibt es nicht pauschal. Entscheidend ist, ob ihre Erfahrung zum Umfang und zu den Anforderungen des Projekts passt. Bei komplexen B2B-Websites sind insbesondere strategisches Verständnis, Content- und SEO/GEO-Kompetenz, technische Erfahrung, Projektmanagement und eine sichere Migration relevant. Referenzen sollten daher aus Projekten mit vergleichbarer Größe, Komplexität und Zielgruppe stammen.

B2IMPACT ist insbesondere auf B2B-Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Leistungen, umfangreichen Inhalten, mehreren Zielgruppen oder mehrsprachigen Websites ausgerichtet.

Warum ist ein Website-Relaunch im B2B besonders anspruchsvoll?

Ein B2B-Website-Relaunch ist anspruchsvoll, weil häufig mehrere Entscheidungsrollen, komplexe Leistungen, lange Kaufprozesse und gewachsene Inhaltsstrukturen berücksichtigt werden müssen. Besonders bei großen Unternehmenswebsites kommen oft mehrere Sprachen, Schnittstellen, Downloads und SEO-relevante Seiten dazu.

Wie finde ich die passende Agentur für einen B2B-Website-Relaunch?

Die passende Agentur finden Sie, indem Sie nicht nur Designreferenzen vergleichen, sondern Projektverständnis, B2B-Erfahrung, Content-Kompetenz, SEO-/GEO-Know-how, technische Qualität und Projektmanagement prüfen. Wichtig ist auch, ob die Agentur bestehende Inhalte und Sichtbarkeit vor dem Relaunch analysiert.

Sollte eine Relaunch-Agentur auch SEO und Content übernehmen?

SEO und Content müssen nicht zwingend von derselben Agentur umgesetzt werden. Sie sollten aber von Beginn an in die Relaunch-Planung eingebunden und eng mit UX, Design und Technik abgestimmt werden. Wichtig sind klare Verantwortlichkeiten: Wer prüft bestehende Inhalte und Rankings, entwickelt die Seitenstruktur, überarbeitet die Texte und verantwortet die SEO-Migration?

Bei der B2B-Agentur B2IMPACT werden Content, SEO/GEO, Nutzerführung und Projektkoordination deshalb von Anfang an gemeinsam geplant. Je nach Projekt arbeiten wir dabei mit den internen technischen Ansprechpartner:innen des Unternehmens oder spezialisierten Umsetzungspartnern zusammen.

Was ist bei der SEO-Migration besonders wichtig?

Bei der SEO-Migration sind bestehende Rankings, wichtige Landingpages, URL-Mapping, Weiterleitungen, Meta-Daten, interne Links, XML-Sitemap, Indexierungsprüfung und Monitoring nach dem Launch wichtig. So lassen sich Sichtbarkeitsverluste besser vermeiden.

Welche Rolle spielt GEO beim Website-Relaunch?

GEO berücksichtigt, ob Inhalte von KI-gestützten Such- und Antwortsystemen eindeutig verstanden, eingeordnet und als Quelle genutzt werden können. Dafür braucht es klare Antworten, nachvollziehbare Zusammenhänge, konkrete Fachinformationen, erkennbare Expertise und eine technisch zugängliche Website. GEO ist dabei kein isoliertes Zusatzpaket, sondern eine Erweiterung guter SEO-, Content- und Strukturarbeit.

Wann reicht eine Website-Optimierung statt eines kompletten Relaunches?

Eine Website-Optimierung kann ausreichen, wenn CMS, Design, Struktur und technische Basis grundsätzlich funktionieren. Dann können Inhalte, SEO/GEO, Nutzerführung, CTAs oder einzelne Landingpages gezielt verbessert werden. Ein kompletter Relaunch ist sinnvoller, wenn Struktur, Technik, Design oder Inhalte grundsätzlich nicht mehr zum Unternehmen passen.

Verfasst von

Bild von Barbara Plöchl
Barbara Plöchl
Projektmanagement für SEO und Content Marketing -Barbara ist Expertin für Marketing-Konzeption, SEO, Content-Erstellung und Online-Marketing. Sie begleitet Projekte von der Idee bis zur fertigen Kampagne und formuliert treffsichere Botschaften. Barbara.Ploechl@b2impact.com
Beitrag Teilen:

Das könnte Sie auch interessieren

de_AT