Aus für die Third-Party-Cookies in Chrome – das Ende vom Online-Werbemarkt?

Das Ende der Third-Party-Ära ist für 2024 angesagt. Inwieweit und inwiefern Werbetreibende und Publisher davon betroffen sind, erklären wir in diesem Text.

Im Februar 2020 kündigte Google in einem Blogpost das Aus für Third-Party-Cookies bzw. Cookies von Drittanbietern in seinem Webbrowser Chrome an. Die Entscheidung der Marktführer unter den Suchmaschinen wurde damit begründet, dass die Internet-Benutzer:innen mehr Datenschutz und Privatsphäre verlangten:

„Benutzer:innen fordern mehr Datenschutz – einschließlich Transparenz, Wahlmöglichkeiten und Kontrolle darüber, wie ihre Daten genutzt werden – und es ist klar, dass sich das Web-Ökosystem weiterentwickeln muss, um diesen steigenden Anforderungen gerecht zu werden“, heißt es in dem Beitrag.

Dass sich die Internetwelt weiterentwickelt und ändert, ist keine Überraschung. Doch es stellen sich die Fragen, wie wird sich das Aus von Third-Party-Cookies auf die Werbetreibenden und Publisher auswirken und welche Lösungen es für sie und insbesondere für KMUs gibt.

Cookies im Marketing

Das positive an #Cookies ist, dass sie gut schmecken und für interessante Redewendungen zu gebrauchen sind. Marketer jedoch bringen sie meist zur Verzweiflung. Gemeint sind hier Third-Party-Cookies bzw. Datensätze, die beim Besuch von Webseiten akzeptiert werden sollen, um alle Funktionen nutzen zu können. Aber sie geben den Website-Betreibern auch Einblick in das, was User auf der Seite machen, wer diese sind und wohin sie klicken.

Werden Cookies für Marketing-Zwecke akzeptiert, dürfen User identifiziert und ihre Aktivitäten auf dieser Website gespeichert und verarbeitet werden. Sie sind wichtig für die Optimierung des Online-Auftritts, aber auch für Werbemaßnahmen. In der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Telekommunikationsgesetz (TKG) wurde festgelegt, wie Third-Party-Cookies richtig eingesetzt werden dürfen und welche Zustimmungen von Usern einzuholen sind.

Die kleinen Textdateien – Cookies genannt – lassen sich in zwei Kategorieneinteilen:

  • First-Party-Cookies: Diese werden direkt von der Website, auf der Sie surfen, auf Ihrem Endgerät gespeichert. Sie ermöglichen es den Betreibern, Analysedaten zu sammeln und nützliche Funktionen für eine gute Nutzererfahrung auszuführen.
  • Third-Party-Cookies: Diese setzt ein Dritter, also nicht der Website-Anbieter direkt. Etwa Werbetreibende, welche die besuchte Website als Kanal nutzen. Sie markieren Nutzer, um diese wiedererkennbar zu machen. Diese Drittanbieter-Cookies sind also für Online-Werbezwecke wichtig.

Warum müssen wir uns nun von dieser Werbe-Süßigkeit verabschieden?

First-Party-Cookies dürfen nicht an Dritte übermittelt werden. Third-Party-Cookies jedoch schon. Deswegen stehen sie häufig in Kritik und es wird versucht, die Nutzung einzuschränken. Nun will auch Google der Nutzung von Third-Party-Cookies in Chrome langsam ein Ende setzen.

Was bedeutet das Aus für Third Party Cookies?

Third-Party-Cookies sind wichtig für Marketers. Mit ihnen werden Marketing-Maßnahmen durch Ad-Targeting, Cross-Site-Tracking und für Soziale Medienunterstützt. Dank Drittanbieter-Cookies können verlässliche Nutzerprofile erstellt und die User Journey der Nutzenden abgebildet werden. Das kommt auch demMarketingbudget zugute, dass dann zielgerichtet eingesetzt wird.

Content Marketing als Lösung

Viele große und bekannte Publishers greifen auf First-Party-Cookies zu. Und das mit gutem Grund: Denn auch wenn Google die User-Daten ab 2024 nicht mehr an Dritte preisgeben möchte, stehen Publishern, Werbetreibenden und Marketingagenturen First-Party-Cookies immer noch zur Verfügung.

Das heißt, dass ihr Ziel sein sollte, möglichst viele Besucher:innen Ihrer Webseite dazu zu bringen, sich auf dieser zu registrieren. Und das geht am besten, indem Sie Ihren Besucher:innen großartige Inhalte bieten. Dafür eignen sich vor allem Formate wie z. B. Whitepaper, Analyse, eBooks, Webinare, Umfragen u. ä. besonders gut. Sie geben Ihren potentiellen Kund:innen nicht nur einen Nutzwert, sondern schaffen bei ihnen auch Vertrauen. Außerdem positionieren Sie diese Formate als Experten in Ihrer Branche.

Die Content-Marketing-Nerds von B2IMPACT haben für Sie einen Whitepaper zu Third Party Cookies verfasst, in dem Sie Wissenswertes zur Entwicklung der Thematik bei Chrome, was die Folgen sind, welche Alternativen es für KMUs gibt und praktische Handlungsempfehlungen finden können.

Außerdem unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung auf die Post-Cookie-Ära und bei der Erstellung von hochwertigem Content. Erkundigen Sie sich bei einer kostenlosen und unverbindlichen Beratung, was in welcher Form für Ihr Unternehmen passend wäre. Denn der Google Suchalgorithmus zielt auf Quality-First-Content ab!

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Verfasst von

Dusica Pavlovic

Dusica Pavlovic

Projektmanagement Content Marketing & Social Media - Content Marketing ist Dusicas Passion. Mit maßgeschneiderten Kampagnen baut sie Brücken zu verschiedenen Zielgruppen auf den unterschiedlichsten Plattformen. Sie wandelt die Kundenwünsche in wunderbare Projekte um.
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