5 Schritte zum Content Marketing Pro

Content Marketing ist zwar in aller Munde, diese umfassende und komplexe strategische Herangehensweise verständlich zu erklären ist jedoch eine Aufgabe für sich. In diesem Artikel haben wir daher für Sie die fünf brennendsten Fragen rund um die digitale Marketing-Technik gesammelt und beantwortet.

1. Worum geht es beim Content Marketing überhaupt?

Dem Nutzer eine positive Erfahrung zu verschaffen, ist beim Content Marketing das A und O. Der entscheidende Unterschied zu anderen Marketing-Tools: Die Erfahrung muss einen inhaltlichen Mehrwert bieten. Gute Inhalte beantworten Fragen von potentiellen Kunden, die sie in Suchmaschinen eingeben, oder die sie auf Social Media diskutieren. Zudem sollen diese Inhalte für potentielle Kunden möglichst unterhaltsam aufbereitet werden. Gelingen kann das zum Beispiel durch die Bereitstellung von Formaten wie E-Books, Whitepaper und Infografiken, aber auch durch das Erstellen eines Blogs, Bewegtbild und die Teilnahme an sozialen Medien.

2. Was sind die Ziele des Content Marketings?

Wichtig ist, dass Sie sich mit Ihrer Firma und Ihrer Marke oder Dienstleistung als Thought-Leader positionieren können oder potenzielle Kunden vom Mehrwert Ihrer Produkte und Services überzeugt werden. So entsteht ein nachhaltig positives Bild von Ihrem Unternehmen. Klassische Ziele, die durch den Einsatz von Content Marketing erreicht werden sollen, sind: Die Zielgruppe bei der Kaufentscheidung zu beeinflussen, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Leadgenerierung, Markenaufbau und die Kundenpflege.

 

3. Wie misst man die Effektivität von Content Marketing?

Wie bei fast allen Erfolgsmessungen hängt die Auswahl der KPIs (Key Performance Indicator) maßgeblich davon ab, was Sie mit Ihrer Content Marketing Strategie erreichen wollen. Der Begriff KPI bezeichnet Kennzahlen, mit denen die Leistung von Aktivitäten in Unternehmen ermittelt werden kann. Dabei spielt vor allem die Art der Inhalte eine große Rolle. Denn für Blogbeiträge sind wiederum andere KPIs wichtig als für Videos oder Podcasts. Sie sind sich nicht sicher, wo Sie anfangen sollen? Wir empfehlen Ihnen, zu Beginn einfach Ihre Abonnenten (beispielsweise die Abonnenten ihres Newsletters) im Auge zu behalten. Wie unterscheidet sich ihr Verhalten von Nicht-Abonnenten? Geben Abonnenten beispielsweise mehr Geld für bestimmte Produkte und Dienstleistungen aus?

4. Wie viel SEO gehört zum Content Marketing?

Durch das Internet haben sich die Kaufgewohnheiten stark verändert. Die direkte Folge daraus ist die steigende Bedeutung von SEO. Die Suchmaschine Google erhält etwa zwei Billionen Suchanfragen pro Jahr. Daher spielt SEO auch im Content Marketing eine sehr große Rolle. Je komplexer die Leistungen Ihres Unternehmens sind, desto wichtiger ist es, auf guten, informierenden Content zu setzen. Wir befinden uns schließlich in einer sehr schnelllebigen, hektischen Zeit. Wenn Menschen in Suchmaschinen etwas eingeben, möchten sie auf eine Seite weitergeleitet werden, die ihnen sofort nützliche Informationen zum Verständnis bzw. zur Lösung Ihres Problems bietet. Sie sollten sich daher in Ihrer Content Strategie darauf konzentrieren, relevante Inhalte zu erstellen, die für Ihre Kunden und potenziellen Kunden von Bedeutung sind. Kleiner Tipp: Achten Sie bei der Formulierung Ihrer Inhalte immer darauf, dass Sie so gestaltet sind, wie Suchanfragen von Menschen aussehen könnten.

5. Wie viel Content ist notwendig?

Einerseits werden wir alle mit Inhalten regelrecht zugepflastert, andererseits wirkt es sich negativ auf das Vertrauen Ihrer Kunden aus, wenn Sie Monate lang von der (digitalen) Bildfläche verschwinden. Wie viel ist also zu viel und wie viel ist genug? Es gibt hier leider keine fixe monatliche Zahl, die sich auf alle Branchen übertragen lässt. HubSpot hat einige Benchmarks für Blogging-Frequenzen erhoben. Kernaussagen daraus sind, dass zur Steigerung des Organic Traffics so viele optimierte Beiträge wie möglich pro Woche veröffentlicht werden sollten. Als Richtwert sollten kleinere Blogs drei bis vier neue Beiträge wöchentlich veröffentlichen und größere vier bis fünf, die sich aus neuen und upgedateten zusammensetzen. Ist Ihr primäres Ziel das Schaffen von Awareness und nicht das Maximieren Ihres Organic Traffics, dann reichen HubSpot zufolge ein bis zwei neue Beiträge wöchentlich bei kleinen Blogs und drei bis vier neue und upgedatete Beiträge gesamt bei größeren Unternehmen.

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