Digitalisierung ist für kleine und mittlere Unternehmen längst kein Zukunftsthema mehr. Steigende Kosten, Fachkräftemangel, neue Kundenanforderungen und wachsende regulatorische Pflichten zwingen Betriebe dazu, Prozesse, Kommunikation und Geschäftsmodelle zu überdenken.
Genau hier setzt die KMU-Digitalisierungsförderung an. Als österreichweites Förderprogramm für Digitalisierung unterstützt es KMU bei der digitalen Weiterentwicklung. Der Fokus liegt dabei bewusst nicht auf der Anschaffung von Software oder Hardware, sondern auf qualifizierter Beratung. Denn wer digitalisieren will, sollte zuerst wissen, was sinnvoll ist und was nicht.
Das Wichtigste in Kürze: Wie läuft KMU.DIGITAL ab – und wie geht es nach der Beratung weiter?
- DIGITAL ist eine Digitalisierungsförderung in Österreich für kleine und mittlere Unternehmen. Gefördert wird eine Beratung, nicht die Umsetzung.
- Ziel der Förderung: digitalen Reifegrad prüfen, Handlungsfelder priorisieren und eine realistische Digitalisierungsstrategie ableiten.
- Der Ablauf ist: zertifizierten Beratungspartner wählen → Antrag vor Start stellen → Beratung durchführen → Abrechnung/Auszahlung.
- EPU können grundsätzlich ebenfalls profitieren, sofern sie die EU-KMU-Kriterien erfüllen und die übrigen Voraussetzungen passen.
- Nach der geförderten Beratung kommt der entscheidende Teil: priorisierte Maßnahmen umsetzen (z. B. Website, SEO, Content, Kampagnen) – dabei unterstützen wir als Umsetzungspartner.
Was ist KMU.DIGITAL?
KMU.DIGITAL ist eine Digitalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich. Ziel des Programms ist es, kleine und mittlere Unternehmen strukturiert an digitale Themen heranzuführen und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. Das Förderprogramm zur Digitalisierung ist bis zum 31.12.2026 gültig.
Gefördert werden Beratungsleistungen, die Unternehmen dabei helfen,
- ihren digitalen Reifegrad einzuschätzen,
- konkrete Handlungsfelder zu identifizieren und
- eine realistische Digitalisierungsstrategie zu entwickeln.
Wichtig dabei: Diese Digitalisierungsförderung ist keine Verkaufsplattform für IT-Lösungen, sondern ein neutraler Einstieg in das Thema Digitalisierung. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert und es werden wichtige Wachstums- und Beschäftigungsimpulse für den Wirtschaftsstandort Österreich gesetzt.
Wer kann die Förderung in Anspruch nehmen?
Die Förderung zur Digitalisierung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in Österreich, die der EU-KMU-Definition entsprechen.
Gefördert werden Beratungsleistungen für Unternehmen,
- die als KMU im Sinne der EU gelten,
- die ihren Unternehmenssitz oder eine Betriebsstätte in Österreich haben und
- für die die jeweilige Beratungsleistung noch nicht im Rahmen einer vergleichbaren Förderung in Anspruch genommen wurde.
Da Ein-Personen-Unternehmen (EPU) in der Regel ebenfalls unter die EU-KMU-Definition fallen, können auch sie grundsätzlich von dieser KMU-Förderung profitieren, sofern alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind.
Welche digitalen Beratungen werden gefördert?
Das Programm ist modular aufgebaut. Unternehmen können, je nach Ausgangslage, unterschiedliche Beratungsformate nutzen, wie beispielsweise:
Status- und Potenzialanalyse: Diese Analyse beantwortet die grundlegende Frage: Wo steht mein Unternehmen digital?
Dabei werden bestehende Prozesse, IT-Strukturen und digitale Kompetenzen betrachtet. Das Ergebnis ist eine kompakte Übersicht über Stärken, Schwächen und mögliche nächste Schritte.
Strategieberatung: Aufbauend auf der Analyse geht es hier um die konkrete Ausrichtung:
- digitale Geschäftsmodelle
- E-Commerce und Online-Marketing
- IT-Sicherheit und Datenschutz
- digitale Prozesse und Organisation
Die Beratung liefert Entscheidungsgrundlagen, nicht die Umsetzung selbst. Genau das macht sie so wertvoll: Fehlentscheidungen lassen sich früh vermeiden.
Wie hoch ist die österreichische Digitalförderung?
Die Beratungsleistungen werden zu einem großen Teil gefördert. Ein bestimmter Prozentsatz der Beratungskosten wird übernommen, bis zu einer festgelegten Maximalhöhe. Ein Eigenanteil bleibt beim Unternehmen.
Nicht förderungsfähige Kosten in diesem KMU-Förderprogramm sind Spesen von Beratern, Leistungen und Kosten, die vor Antragstellung angefallen sind, Beratungskosten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Digitalisierungsprojekt stehen, Betriebe mit Betriebsstandort außerhalb Österreichs sowie Kosten, die bereits durch andere Projekte unterstützt wurden und die Umsatzsteuer.
Wie läuft der KMU.DIGITAL-Antrag ab?
Der Ablauf ist klar strukturiert:
- Auswahl eines zertifizierten Beratungspartners
- Online-Antragstellung
- Durchführung der Beratung
- Abrechnung und Auszahlung der Förderung
Ein zentraler Punkt dabei: Der Antrag muss vor Beginn der Beratung gestellt werden.
Wer diesen Schritt überspringt, riskiert den Förderanspruch. Ein klassischer Fehler, der sich leicht vermeiden lässt.
Wie wir Ihr Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen
Viele KMU nutzen die Förderung, um Klarheit zu gewinnen – die Umsetzung bleibt danach aber offen. Wichtig: Wir sind kein zertifizierter KMU.DIGITAL-Beratungspartner und übernehmen keine Antragstellung.
Was wir anbieten: Als Digital- und B2B-Marketingagentur setzen wir die Ergebnisse aus der geförderten Beratung strukturiert, messbar und mit klarem Projektplan um.
Typische Umsetzungsbausteine nach der Beratung:
- Entwicklung einer digitalen Content-Strategie und Erstellung relevanter Inhalte (z. B. Whitepaper, Artikel, etc.) zur Stärkung der Sichtbarkeit und Positionierung am Markt.
- Aufbau oder Relaunch von Websites und Landingpages, die technisch, design- und SEO-stark sind und als digitaler Vertriebskanal funktionieren.
- Performance-Marketing und Social-Media-Kampagnen, um gezielt Leads zu generieren und Reichweite zu steigern.
- Grafik- und Webdesign, das Ihre Marke sichtbar macht und digitale Angebote nutzerfreundlich präsentiert.
- Produktion von Video- und Audio-Content, der Inhalte emotional transportiert und Vertrauen schafft.
- Audits & Checks, die Schwachstellen im digitalen Auftritt aufzeigen und priorisierte Handlungsempfehlungen liefern.
Sie wählen die geförderte Beratung mit einem zertifizierten Partner – wir übernehmen danach die Umsetzung der priorisierten Maßnahmen, vom ersten Konzept bis zur Erfolgsmessung: Jetzt anfragen
Typische Fragen zum digitalen Förderprogramm aus der Praxis
- Ist die Digitalisierungsförderung Österreich auch für traditionelle Branchen sinnvoll?
Gerade Betriebe ohne ausgeprägte digitale Erfahrung profitieren von einer neutralen Standortbestimmung. - Werden auch Umsetzungsmaßnahmen gefördert?
Die Förderung der Digitalisierung konzentriert sich auf Beratung. Für die Umsetzung gibt es andere Förderinstrumente. - Kann man mehrere Module kombinieren?
In vielen Fällen ja – abhängig von Programmstand und Förderrichtlinien.
Warum sich KMU.DIGITAL gerade jetzt lohnt
Digitalisierung kostet Zeit, Geld und Aufmerksamkeit. Eine geförderte Beratung reduziert das Risiko teurer Fehlentscheidungen und schafft Klarheit, bevor investiert wird. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Für viele Betriebe ist das ein strategischer und pragmatischer Startpunkt in Richtung KMU-Digitalisierung ohne Blindflug.
FAQ zur KMU.DIGITAL-Förderung
Was wird bei KMU.DIGITAL gefördert – und was nicht?
Gefördert werden Beratungsleistungen (z. B. Status- und Potenzialanalyse, Strategieberatung). Die Umsetzung selbst ist in der Regel nicht Teil der Förderung und muss separat organisiert werden.
Wer kann die KMU.DIGITAL Förderung in Anspruch nehmen?
Die Förderung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich, die die EU-KMU-Definition erfüllen. Ein-Personen-Unternehmen (EPU) können grundsätzlich ebenfalls darunterfallen, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Wie läuft der Antrag für die Digitalisierungsförderung ab?
Typisch ist: zertifizierten Beratungspartner wählen, online beantragen, Beratung durchführen, danach Abrechnung und Auszahlung. Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Beratung gestellt werden.
Wie unterstützt B2IMPACT nach der Beratung?
Wir sind kein zertifizierter KMU.DIGITAL-Beratungspartner und übernehmen keine Antragstellung. Wir unterstützen bei der Umsetzung der priorisierten Maßnahmen nach der geförderten Beratung – z. B. Website/SEO, Content, Kampagnen und Tracking.





