Virtuelle Pressekonferenzen: Darum sind sie sinnvoll

Zeitfresser Pressekonferenz

Das klassische Aufeinandertreffen von JournalistInnen und PressesprecherInnen nimmt immer mehr ab. Das ist vor allem dem hohen Zeitdruck im heutigen Redaktionsalltag geschuldet. Daher steigt auch die Akzeptanz von virtuellen Pressekonferenzen von Jahr zu Jahr. Abstriche gegenüber der klassischen Variante sind dabei kaum noch in Kauf zu nehmen.

RedakteurInnen sorgen als sogenannte „GatekeeperInnen“ dafür, dass die Fülle an unterschiedlichen Informationen und Nachrichten auf die richtige Zielgruppe treffen. Kein einfacher Job – zumal unsere heutige Welt von medialen Reizen regelrecht überflutet wird. Ein besonders effizienter Weg für Unternehmen, relevante Botschaften an die spezifischen StakeholderInnen zu übermitteln, stellt daher eine Pressekonferenz dar.

Die ideale Konferenz

Idealerweise startet die Pressekonferenz nach den Begrüßungsworten der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers mit einem kompakten und kurzen Vortrag einer Expertin oder eines Experten zum gewünschten Thema – gefolgt von erklärenden Worten der jeweiligen Ansprechpersonen im Unternehmen und abgerundet durch die Fragerunde seitens der anwesenden JournalistInnen. Klarerweise bietet das anschließende (kalte) Buffet eine gute Gelegenheit, um sich noch einmal auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Doch leider liegt die Betonung auf dem anfangs erwähnten Wörtchen „idealerweise“, denn: Nicht nur die Pandemie und die daraus resultierenden Kontakteinschränkungen haben es JournalistInnen mittlerweile schwer gemacht, physisch bei Pressekonferenzen anwesend zu sein. Aufgrund von Zeitdruck, Terminkollisionen oder einer zu weiten Anreise zur Pressekonferenz warten viele RedakteurInnen lieber auf die kurze Zusammenfassung der Nachrichtenagentur APA (falls diese überhaupt vom Unternehmen gewünscht ist). Dies führt dann in weiterer Folge zu homogenen und einfallslosen Texten und Fotos, bei denen im schlimmsten Fall sogar die eigentliche Botschaft komplett untergeht.

Zeit sind News

Innerhalb des letzten Jahres hat eine steigende Anzahl an JournalistInnen daher die mannigfaltigen Möglichkeiten von virtuellen Pressekonferenzen immer mehr zu schätzen und auch zu nutzen gelernt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Redakteurin oder der Redakteur spart sich die An- und Rückfahrt, Live-Stream, Tonspur und Unterlagen der Pressekonferenz sind sofort zur Hand und der Artikel kann zeitnah und mit einer geringen Fehlerquote veröffentlicht werden. Auch die Echtzeitkommunikation kommt dabei nicht zu kurz, denn mittels Chat-Funktion oder Live-Zuschaltung ist ein Austausch mit den SpeakerInnen oder Podiumsgästen problemlos möglich.

Mit dem neuen Studio von B2IMPACT haben wir ein umfassendes Angebotspaket geschaffen, mit dem virtuelle Pressekonferenzen erfolgreich über die Bühne gehen. Von Live-Streaming in Full HD oder 4 K, mit dem wir gerne mehrere Kanäle wie Vimeo, LinkedIn, Zoom oder unsere exklusive virtuelle Event-Software von meetyoo bespielen können, über einen individualisierbaren Greenscreen, auf dem sich sogar ein virtueller Newsroom nachbauen lässt, bis hin zu ProfessionistInnen wie ModeratorInnen, Live-Regie, Kamerafrauen und -männer sowie TontechnikerInnen. Sogar das Mobiliar lässt sich an die unterschiedlichen Bedürfnisse anpassen – je nachdem, welches Setting gewünscht ist.

Trauen Sie sich!

Unter anderem haben die Deutsche Handelskammer in Österreich, die Industriellenvereinigung, die Immobilien-Investmentgesellschaft Simmo AG und der Verein der pharmazeutischen Industrie bereits auf virtuelle Pressekonferenzen in unserem Haus gesetzt. Die Resonanz war stets ähnlich: Die zielgruppenrelevante Botschaft konnte kurz, knackig sowie relativ zeitnah einem breit gestreuten Publikum an JournalistInnen und RedakteurInnen verteilt werden, so dass am Ende sogar noch Zeit blieb, sich untereinander auszutauschen – auch wenn das dazugehörige belegte Brötchen und das Glas Sekt im Büro genossen werden musste.

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